Mir ist es wichtig, ein ganzheitliches Yoga zu vermitteln. Hierzu gehören für mich das Üben von Körperhaltungen (Asanas) und Flows in Verbindung mit dem Atem, klassische Atemtechniken (Pranayama) und Meditation. Es geht um die innere Einkehr, das Erlernen von mehr Achtsamkeit gegenüber sich selbst und anderen Menschen oder auch ein bewussteren Lebensstil, weg von den Ablenkungen des Alltags. Bei all den erklärenden Worten möchte ich bemerken, dass ich nur das unterrichte, was ich selbst praktiziert, geübt, erlebt und erfahren habe. Es würde mir sehr schwer fallen, rein theoretisches Wissen ohne die für mich sehr wichtige zugehörige Praxis zu vermitteln.
Das obenstehende Sutra 1.2 ist für meinen Yoga Weg sehr bezeichnend. Oft habe ich mich vor meinen ersten Yogaerfahrungen, im Jahr 2007, immer wieder in meinen Gedanken verloren. Wenn ich heute meinen Teilnehmern davon berichte, wie mein wacher und aktiver Geist….:-) immer und immer wieder auf seine äußerst kreative Art Geschichten und Situationen erstellte, die nie passiert sind und mit größter Wahrscheinlichkeit auch nie passieren werden, treffe ich auf zustimmende Gesichter. Meine Teilnehmer erkennen sich selbst und sind neugierig auf das, was Yoga hier möglicherweise kann. Auf diesem Weg des wachen und fokussierten Geistes war ich schon häufig erfolgreich und auch erfolglos. Jedoch habe ich nie aufgehört, weiter zu üben. Ich tue heute mehr von dem was mein Herz erwärmt, und weniger von dem, was sich nicht gut anfühlt. Das Üben macht mich bewusster, klarer, strukturierter und achtsamer. Diese Klarheit und das erhöhte Bewusstsein erleichtern es mir, morgens früh genug aufzustehen, damit ich ausreichend Zeit für meine persönliche Yogpraxis habe. ~Namastè~

Ein Weg zur inneren Ruhe

Yoga Sutra 1.2 yogaś-citta-vrtti-nirodhah Yoga ist das zur Ruhe kommen der geistigen Bewegung.
Frühlings Yin Yoga Workshop      am Samstag, den 28.04.   von 16.00-18.00   Vhs Raum in der Bächlen Halle
Hier ein paar Infos zum Yin-Yoga Beim Yin Yoga handelt es sich um einen jungen Yogastil, der sich, wie alle anderen Yogaarten, das Ziel setzt zurück zur inneren Mitte zu finden. Ich habe Yin Yoga als ausgesprochen entschleunigend und entspannend empfunden. Diese Aussage beruht darauf, dass ich mich nach meiner ersten Yin Yogastunde, während meiner Fahrt nach Hause, mit 80 km/h auf der Autobahn wiedergefunden habe.  Alles um mich herum schien sehr hektisch, was mich jedoch nicht aus der Ruhe gebracht hat. Im Gegensatz zu anderen Yogapraktiken setzt das Yin Yoga weniger auf den kraftvollen Einsatz der Muskeln, sondern konzentriert sich mehr auf die Dauer der einzelnen Übungen. Dabei sinkt man mehrere Minuten lang in einzelne Asana (Körperhaltungen) ein und verschmilzt förmlich mit ihnen. Die einzelne Positionen werden zu Beginn zwischen 2,5 und 5 Minuten eingehalten und es handelt sich ausschließlich um sitzende und liegende Körperhaltungen. Mögliche Wirkungen des Yin Yoga: Betrachtet man den menschlichen Körper, so sind die Muskeln dem Yang zugeordnet, wohingegen die Faszien dem Yin angehören. Die Faszien umfassen das Bindegewebe, Sehen, Bänder, Gelenkkapseln, Sehnenplatten und Knorpel. Ihre Aktivierung findet hauptsachlich in der Hüfte, dem Becken und dem unteren Rücken statt.Durch das längere einhalten der einzelnen Positionen, werden vor allem diese tieferen Schichten des Körpers angesprochen.Blockaden und Verspannungen im Bindegewebe können sich somit lösen. Durch das längere einhalten der einzelnen Positionen üben wir Druck aus, durch den ein Rückstau im Körper entsteht.Löst man sich nun aus der Position, können Körperflüssigkeiten wie Blut oder Lymphe wieder verstärkt fließen, womit vor allem der Zellstoffwechsel angeregt wird. Anmeldung sind über heike(at)royster.de  möglich. Ich freue mich von Ihnen zu hören.